12. Mai 2021

Religion ist Privatsache

Religion ist Privatsache, Verantwortung ist persönlich

Wenn jemand auf Grund des Glaubens etwas Gutes tut, kann man es anerkennen.

Wenn jemand etwas Schlechtes tut, ist immer die Person selbst verantwortlich und nicht irgendeine Religion oder Glaube.

 

Diese Grundsätze sind wichtig, insbesondere:

  • wenn ein Politiker vorgibt, eine Politik auf Grundlage des Glaubens oder einer Religion zu verfolgen. Das würde anderen Politiker das Recht wegnehmen, eine andere Politik vorzuschlagen und stünde im Widerspruch zu demokratischen Grundprinzipien wie Meinungsfreiheit, Toleranz und Minderheitenschutz. Es liegt auch ein logischer Widerspruch vor zum Wertesystem einer Religion. Fanatische und religiöse Politik endet immer im Fundamentalismus, im Gottesstaat und in der Diktatur d.h. der Politiker verwendet Religion nur als Vorwand für rücksichtslose Machtausübung und Korruption.
  • wenn ein Terrorist vorgibt, auf Grund seiner Religion Terror zu verbreiten, oder wenn ein Bürger oder Politiker vorgibt, dass ein Terrorist auf Grund seiner Religionsangehörigkeit Terror verbreitet. Dann liegt ein logischer Widerspruch vor, da sonst alle Anhänger dieser Religion Terroristen wären. Ein solcher Religionspolitiker versucht sich als Gegenpol zum Terrorismus zu positionieren mit vermeintlich einfachen Lösungen, aber tatsächlich hat er grundsätzliche Gemeinsamkeiten mit einem solchen Terrorist nämlich die gleiche (aber falsche) Interpretation dieser Religion.